Hobelbank

Holzkraft HB 1401 Hobelbank 5101411Die Digitalisierung macht selbst vor den handwerklichen Berufen nicht Halt. Inzwischen wird ein Großteil der Arbeit am Computer geplant und danach von Maschinen umgesetzt, die schneller schneiden. Allerdings muss ein Tischler nach wie vor hin und wieder selbst Hand anlegen und die Materialien auf der Hobelbank bearbeiten. Dies ist gerade in kleineren Betrieben der Fall, die sich die High-Tech-Ausrüstung gar nicht leisten können und die ohnehin lieber auf die alte, manuelle Art und Weise arbeiten.

Übrigens stehen so entstandene Werke den maschinell hergestellten in nichts nach, sofern sie von kundiger Hand angefertigt wurden.

Was ist eine Hobelbank?

Den größten Teil einer Hobelbank macht die Arbeitsfläche aus. Sie besteht in den meisten Fällen aus Hartholz, das meist von der Rotbuche gewonnen wird, mit einer Dicke von mindestens 50 mm. Die Oberfläche dieses massiven Materials ist besonders kratzfest. Bei Arbeiten mit der Säge oder ähnlichem wird jedoch oft eine Schicht untergelegt.

Dennoch kann es während eines langjährigen Einsatzes auf Grund von Aufmerksamkeitsdefiziten zu Rissen und Einkerbungen kommen, weil die verwendeten Instrumente entsprechend scharf sind, und hierdurch sieht die Hobelbank natürlich nicht mehr sonderlich anschaulich aus. Doch wird die Funktion niemals beeinträchtigt, da auch so die Stabilität nicht beeinflusst wird. Vor allem muss diese für den Einsatz enorm hoch sein, da die Hobelbank großen Belastungen ausgesetzt ist. Daher installiert man als weiteres stützendes Element unten noch eine Verstrebung, die die vier Beine zusätzlich fixiert.

 

Besondere Merkmale

 

  • komplett aus Holz gefertigt
  • sehr stabil und massiv gebaut
  • Zangen zum befestigen von Werkstücken schon vorhanden
  • mit großer Ablage für Maschinen und Werkzeuge

 

Der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Werkbank und einer Hobelbank besteht darin, dass bei Letzterer Zangen installiert sind, in denen sich die Gegenstände spannen lassen. Normalerweise ist in ihnen eine Vorder- und eine Hinterzange verbaut. Während man auf der Vorderzange grundsätzlich kleinere Gegenstände fixiert, lassen sich mit der Hinterzange auch größere Hölzer einspannen, die dann auf der Arbeitsfläche aufliegen. Dies funktioniert über spezielle Bankhaken, die der Hinterzange als Gegenpol dienen.

Vor allem bei den älteren Modellen sind die Zangen noch komplett aus Holz angefertigt. Neuere Modelle enthalten meist eine raffiniertere Lösung. Hier sind zwar die Spannbacken selbst noch aus Holz, das Gewinde jedoch stählern. Außerdem verfügen sie über Führungsstangen. Diese Bauteile stellen sicher, dass das eingespannte Material auch tatsächlich genau parallel steht und somit präziser bearbeitet werden kann. Auch wird so der Druck auf die gesamte Fläche verteilt, was das Risiko für Beschädigungen senkt.

 

Die 3 beliebtesten Modelle

 

Verschiedene Ausführungen

Hobelbänke sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Zum größten Teil sind diese aus Holz gefertigt, dagegen existieren jedoch Varianten, in denen Stahl integriert wurde. Dies betrifft des Öfteren die Füße sowie die Verkleidung an den Seiten. Oft werden die entsprechenden Stellen zusätzlich pulverbeschichtet, um besonders resistent zu sein.

Die Verwendung von Stahl soll der Konstruktion insgesamt zusätzliche Stabilität verleihen. Darüber hinaus gibt sie den Hobelbänken ein schickeres Aussehen, was diese Modelle vor allem für den Betrieb in der eigenen privaten Werkstatt interessant macht. Außerdem unterscheiden sich die Produkte in der Anzahl der verbauten Zangen. Vor allem bei billigeren Modellen wird lediglich eine Zange verbaut.

Daneben lässt sich der Platz unterhalb der Arbeitsfläche verschieden nutzen. Bei den meisten Hobelbänken befinden sich dort nur zwei Verstrebungen, die je eine Seite stabilisieren. Andere bieten an jener Stelle ein ganzes Brett, das als Ablagefläche verwendet werden kann. Teils finden sich hier auch Schubladen oder Regale, die für Werkzeuge gedacht sind und für einen aufgeräumten Arbeitsplatz sorgen. Alternativ lässt sich dies auch über eine Rückwand erreichen. An ihr lassen sich über Haken die einzelnen Instrumente aufhängen. Allerdings bieten nur sehr wenige Hobelbänke diese Funktion.

Zuletzt unterscheiden sind Modelle einzelner Hobelbände noch in der Größe. Ganz kleine Varianten lassen sich sogar zusammenklappen und messen knapp 60 cm x 60 cm, während größere auch leicht über 2 Meter lang sind.

Produkte vorgestellt

Berlan Hobelbank/Werkbank

Der erfahrene Handwerker weiß: Ohne die richtige Hobel- oder Werkbank ist das Bearbeiten von verschiedenen Materialien zum Scheitern verurteilt. Eine Hobelbank sollte robust und am besten auch platzsparend sein. Zudem ist es von Vorteil, wenn die Werkbank mit mehreren...

mehr lesen

Westfalia Hobelbank 1220

Wer es liebt, mit Holz zu arbeiten, benötigt ein Gerät, in das sich Holz einspannen lässt. Nur so kann das Holz und andere Materialien bearbeiten werden, ohne dass man abrutscht und sich verletzt. In dieser Hinsicht greifen die meisten Leute zu einer Hobelbank. Diese...

mehr lesen

Zielgruppe so eines Arbeitstisches

Neben den professionellen handwerklichen Betrieben hat die Hobelbank noch weitere Zielgruppen. So sind sie auch häufig Teil einer Hausmeisterei, die sich um große Gebäude wie beispielsweise Krankenhäuser kümmert. Und da heutzutage alles billig und schon fertig produziert gekauft wird, kam es zu einer Gegenbewegung aus Hobbytüftlern, die lieber selbst Hand anlegen. Daher sind auch die Hobelbänke für den privaten Bedarf derzeit hoch im Kurs und besiedeln zahlreiche Hobbywerkstätten. Mit etwas Übung befähigen sie dazu, sogar kompliziertere Arbeiten am Haus – wie etwa das Abschleifen von Türen – eigenständig durchzuführen und somit Kosten zu sparen, die andernfalls der Handwerker kassieren würde.

 

Weitere beliebte Hobelbänke

Eine Hobelbank selbst bauen

Hobelbänke sind technisch nicht besonders ausgefeilt gebaut. Immerhin gibt es hier keine Elektronik. Die Teile sind lediglich verschraubt und nicht einmal das Komplizierteste, die Zangen, sind besonders komplex.

Natürlich stellt sich mancher Heimwerker die Frage: „Muss man überhaupt eine Hobelbank kaufen, kann ich die nicht einfach selbst bauen? Oder braucht man so eine Bank, um eine selber zu basteln?“ Die Antworten: Nein, ja und nein. Für dieses Unterfangen kursieren im Internet zahlreiche unterschiedliche Anleitungen, die alle jedoch spezielle Werkzeuge wie beispielsweise eine Tischkreissäge, Handkreissäge oder ein Stemmeisen voraussetzen. Wer hier nicht gut genug ausgerüstet ist, kann derartige Instrumente einfach im Baumarkt ausleihen.

Dabei handelt es sich zwar um eine relativ günstig erscheinende Variante. Allerdings sollte schon einiges an Erfahrung mitgebracht werden. Denn nur, wenn gewissenhaft und genau gearbeitet wird, genügt die Hobelbank den Ansprüchen.

 

Hilfreiche Links zum selber bauen:

Letzte Aktualisierung am 20.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API