Werkbank Holz

Der Arbeitstisch für den Handwerker

Die Werkbank ist der beste Freund des Heimwerkers und auch in professionellen Werkstätten ist die nicht weg zu denken. Sie bieten eine große Arbeitsfläche für Reparaturen und viele andere Arbeiten.
Die Struktur eines solchen Arbeitstisches ist im Grunde immer gleich Aufgebaut. Auf einem Gestell aus Metall ist eine Arbeitsplatte befestigt. Im Gestell selbst können Schubladen, Schränke oder Ablagen integriert sein und die Arbeitsplatte besteht in den meisten Fällen aus Holz. Darum auch die Bezeichnung „Werkbank Holz“.

Drei beliebte Modelle

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Kreher Metall Werkbank mit Schublade + 2 Türen,...

Warum ist die Arbeitsplatte aus Holz?

Auch moderne Arbeitstische haben noch eine Arbeitsplatte aus Holz. Aber warum eigentlich? Gibt es in der heutigen modernen Zeit keine besseren Materialien?

Eine Werkbank ist kein neuartiges Produkt. Es gibt sie schon sehr lange und im Aufbau hat sie sich über die Jahre auch kaum verändert. Schon vor hundert Jahren gab es Werkbänke aus Holz. Damals waren allerdings auch noch das Gestell aus Holz gefertigt. Das hatte den Grund, das Holz ein weit verbreitetes, günstiges und leicht zu bearbeitendes Material war und immer noch ist.

Man könnte sich auch heute noch mit etwas Handwerklichen Geschick so einen Arbeitstisch einfach selber bauen.

Diese Eigenschaften sind bis heute erhalten geblieben. Nur das Gestell ist bei modernen Werkbänken aufgrund einer höheren Stabilität mittlerweile aus Metall.

Die Arbeitsplatte aus Holz ist aber nach wie vor geblieben und das hat auch Gründe. Das Material Holz ist im Vergleich zu Metall ein weicher Werkstoff. Gerade beim bearbeiten von Werkstücken können so kaum Kratzer oder Beschädigungen entstehen. Der weichere Werkstoff gibt sozusagen nach und lieber ist eine Beschädigung in der Arbeitsplatte als im wertvollen Werkstück das es zu bearbeiten gilt.

Das verwendete Holz ist oft Rotbuche, ein relativ hartes und stabiles Holz.

Wer eine besonders glatte und wasserfeste Oberfläche benötigt sollte zu einer beschichteten oder geölten Arbeitsplatte greifen. Eine wasserfeste Unterlage ist beim Umgang mit Flüssigkeiten auch eine Alternative.

Auch der optische Anspruch spielt eine Rolle. Eine Arbeitsplatte aus Holz sieht nicht nur gut aus, es fühlt sich auch gut an. Nicht so kalt und hart wie Metall.

Vor-und Nachteile einer Werkbank aus Holz

Vorteile:

  • weiches Material – keine Beschädigungen am Werkstück beim bearbeiten
  • lange Haltbarkeit
  • Austauschbar
  • Naturprodukt

Nachteile:

  • kann leicht beschädigt werden
  • ohne Beschichtung nicht Wasserfest
  • relativ schwer

Auf was sollte beim kauf geachtet werden?

Eine Werkbank zu kaufen sollte wohl überlegt sein, denn es ist ein Hilfsmitte, das viele Jahre seinen Zweck erfüllen soll.

Als erstes sollte klargestellt werden, welche Anforderungen an die zukünftige Werkbank gestellt werden. Dazu können Sie sich leicht folgende Fragen beantworten:

Wie groß sollte oder kann die Werkbank sein?

Genau Maß nehmen um eine spätere Überraschung zu vermeiden.

Wie oft wird daran später gearbeitet?

Für kleinere Reparaturarbeiten die nur ab und zu anstehen reicht auch ein Preiswertes Modell. Wenn oft in Benutzung oder professionell, sollte auf Qualität und Stabilität geachtet werden. Kostengünstige Modelle sind da nicht zu empfehlen.

Welche arbeiten werden zu größten teil daran verrichtet?

Werden filigrane arbeiten durchgeführt sollte eher eine sehr glatte Oberfläche der Arbeitsplatte in Betracht gezogen werden. Für gröbere Arbeiten sollte das Augenmerk auf eine massive Platte und Stabilität gerichtet sein.

Werden große Ablagen oder eher Schubladen benötigt?

Je nach dem welche Arbeitsmaterialien oder Werkzeuge in der Werkbank verstaut werden sollen, kämen Schubladen für Kleinteile oder große Ablagen für zum Beispiel Elektromaschinen in Betracht.

 

Wichtiger Tipp!

Zusätzlich empfiehlt es sich, beim Kauf einer Werkbank aus Holz auf die richtige Höhe zu achten. Sie sollte idealerweise an die Arbeitsweise angepasst sein, je nachdem, ob lieber im Sitzen oder im Stehen Arbeiten ausgeführt werden.

Welches Holz eignet sich am besten?

Bei vielen Werkbänken wird Buche verwendet. Allerdings schwankt deren Qualität je nach Anschaffungskosten. Einige Hersteller verbauen Billighölzer, die sich im  schlimmsten Fall auch verziehen können. Hiergegen hilft eine möglichst dicke Platte.

Im Großen und Ganzen empfiehlt es sich, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen, sofern geplant ist, die Werkbank ohne des Öfteren zu benutzen. In einem solchen Fall ist ein möglichst lange Lebensdauer wünschenswert, was den Kauf einer wesentlich höheren Qualität durchaus rechtfertigt.

Alternativ zum Rohstoff Buche kann auf Ahorn zurückgegriffen werden. Ahorn verhält sich gleichermaßen robust, bildet jedoch leicht Risse. Gänzlich ungeeignet ist etwa Birke. Schließlich handelt es sich dabei um ein sehr weiches Holz, das den hohen Anforderungen nicht standhalten würde.

Was kostet eine Holz-Werkbank?

Der Anschaffungspreis für Werkbänke aus Holz beginnt bei knapp 50 Euro. Dafür sind jedoch ausschließlich Modelle erhältlich, bei denen das Gestell aus recht dünnen Metall besteht und die Arbeitsplatte nicht sonderlich hochwertig und massiv ist.

MDF und Sperrholz findet bei diesen Modellen oft Verwendung. Diese können mit der Stabilität von professionellen Varianten aus massiver Rotbuche nicht mithalten. Funktionell sind sie jedoch durchaus hochwertig.

Wer ohnehin keine zu schweren Materialien verarbeiten möchte, für den erfüllen sie ihren Zweck.

Die qualitativ besonders hochwertigen Werkbänke aus Holz bewegen sich im oberen Preissegment von mehreren hundert Euro, wobei die Obergrenze bei knapp 1000 Euro liegt. Diese Modelle sind für tägliche und professionelle Arbeiten ideal.

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Letzte Aktualisierung am 9.07.2018 / * Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API